Die Pflegekasse zahlt auch finanzielle Zuschüsse zur Verbesserung des Wohnumfeldes, wenn die Pflege dadurch ermöglicht, erheblich erleichtert, oder eine möglichst selbständige Lebensführung des pflegebedürftigen wieder hergestellt wird.

 

Hierbei handelt es sich um: 

  • wesentliche Eingriffe in die Bausubstanz (z.B.Türverbreiterungen) 
  • Ein. - und Umbau von Mobiliar, da zur Verbesserung der Pflegesituation individuell hergestellt wird 

       ( z.B. Absenken der Möbel )

  • Umzug in eine den Anforderungen des Pflegebedürftigen entsprechenden Wohnung ( z.B. Parterre )

 

Zuschüsse können nur für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes in der Wohnung des Pflegebedürftigen oder im Haushalt, in den er aufgenommen wurde, gewähren.

 

Der Zuschuss ist auf 4000 € begrenzt.

 

Dabei sind alle Maßnahmen, die zur Wohnumfeldverbesserung erforderlich sind, als eine Verbesserungsmaßnahme zu werten.

 

Dies gilt auch dann, wenn die Verbesserungsmaßnahme in Einzelschritten verwirklicht wird.

 

Ist der Betrag von 4000 € bereits ausgeschöpft, kann ein erneuter Zuschuss geleistet werden, wenn eine entscheidende Veränderung in der Pflegesituation eingetreten ist.

 

Es können nur Aufwendungen berücksichtigt werden, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Verbesserung der

Pflegesituation stehen.

 

Allgemeine Modernisierungen können nicht bezuschusst werden.

 

Der vorgesehene Eigenanteil des Pflegebedürftigen beträgt

10 % der Kosten der Maßnahme, jedoch nicht mehr als die Hälfte

der monatlichen Bruttoeinnahmen.

 

Hat der Pflegebedürftige keine eigenen Einnahmen zum Lebensunterhalt, entfällt der Eigenanteil.